Empfehlung der Bundesregierung

Jeder Bürger sollte einen Krisenvorrat an Lebensmitteln und Wasser
anlegen!

I. Lebensmittelvorrat

Zitat aus der „Konzeption zivile Verteidigung“ der Bundesregierung vom 24.08.2016:

„Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen vorzuhalten, um durch entsprechende Eigenvorsorge die staatlichen Maßnahmen zu unterstützen.“

 

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Warum gerade eine
10-Tages-Empfehlung bei Lebensmittel?

Diese Empfehlung hängt damit zusammen, dass es etwa so lang  dauern soll, bis die Notfallversorgung durch die Bundesregierung deutschlandweit greift.

Die Bevölkerung muss sich also in den ersten 10 Tagen ganz auf sich selbst verlassen können. (Süddeutsche 21.08.2016)

Für welche Krisen und Notfälle?

Naturkatastrophen, wie Hochwasser und Stürme in den letzten Jahren, oder auch Terror und kriegerische Angriffe etc. können heute nicht mehr ganz ausgeschlossen werden. Gemeinsam mit der „Konzeption der Bundeswehr“ bildet deshalb die „Konzeption zivile Verteidigung“ die Grundlage und den Rahmen zur Gesamtverteidigung unseres Landes. Sie dient damit dem Schutz und dem Überleben der Bevölkerung.

Mit diesem Zivilschutzkonzept wird zum ersten Mal seit dem „Kalten Krieg“ die Bevölkerung in die Vorbereitung auf Krisen und Notfälle mit eingebunden.

Und das ist absolut berechtigt. Wir alle tragen ab sofort auch in diesem Bereich die Verantwortung für uns und unsere Lieben.

II. Wasservorrat

Zitat aus der „Konzeption zivile Verteidigung“ der Bundesregierung vom 24.08.2016:

„Die Bevölkerung soll durch geeignete Maßnahmen angehalten werden, zur Eigen-/ Erstversorgung bis zur Installation staatlicher Einzelmaßnahmen für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Wasser pro Person und Tag in nicht gesundheitsschädlicher Qualität vorzuhalten.“

 

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Warum gerade eine
5-Tages-Empfehlung für Wasser?

Die staatliche Vorsorge kann im Notfall zumindest die Minimalversorgung der Bevölkerung für die ersten 14 Tage sichern. Dazu will sie Wasser-Reserven aus Speichern, unabhängige Brunnen und Quellen sowie mobile Wassertransporte nutzen.

Minimal heißt, dass es sich wirklich nur um den notwendigsten Bedarf an Trinkwasser für die Versorgung der Menschen handelt. Dies wiederum ist dem höheren Bedarf und der Versorgung von Krankenhäusern bzw. Alten- und Pflegeeinrichtungen etc. geschuldet.

III. Bleibt nur noch die Klärung zweier Fragen:

1.
Sind 10-Tages-Vorräte
an Lebensmitteln wirklich ausreichend?

Ich denke nicht! Doch bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Ziehen Sie dabei folgende Überlegungen mit in Betracht:

  • Was ist, wenn die EU noch weitere wirtschaftliche und finanzielle Krisen zu meistern hat?
  • Was, wenn dabei Lieferungen an Deutschland gestoppt werden oder ganz ausfallen?
  • Was importieren wir vorrangig? Fehlende Rohstoffe – klar. Aber auch Nahrungs- und Futtermittel müssen eingeführt werden. Deutschland gab z. B. im Jahr 2015 über 43 Milliarden Euro nur dafür in der EU aus. (de.statista.com)
  • Wie lang dauert es, neue Lieferanten für Lebens- und Futtermittel außerhalb der EU zu finden, um die Versorgung der Bevölkerung in ausreichender Menge langfristig wieder sichern zu stellen?

Im Zuge der Globalisierung wird dies sicher nicht mehrere Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen. Ich gehe aber von Versorgungsengpässen von mindestens 4-5 Wochen aus.

Deshalb meine Empfehlung:

Minimieren Sie Ihr Risiko!
Legen Sie einen Krisenvorrat an Lebensmitteln bzw. Langzeitlebensmitteln für mindestens 30 Tage an!

2.
Wie können Sie Ihre Minimalversorgung
mit Trinkwasser durch die Bundesregierung verbessern?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • Sie können mehr als nur für 5 Tage (10 Liter) Trinkwasservorrat pro Person anlegen.
  • Sie sollten auch einen Vorrat an Brauchwasser in Betracht ziehen. Das wertvolle Trinkwasser für andere Zwecke nutzen zu müssen, wäre absolute Verschwendung.
  • Außerdem könnten Sie Ihren Wasserbedarf zusätzlich aus Flüssen und Seen decken.
    (Mit entsprechenden Hilfs-Mitteln zur Desinfektion o.ä. – lesen Sie dazu weiter unter: vorsorge-projekt.de/tipps)

Welchen Weg und welche Mittel Sie persönlich nutzen, um Vorsorge in jeder Hinsicht zu treffen, ist Ihnen überlassen. Ich kann Ihnen für Ihre Entscheidung nur meine Unterstützung mit den Informationen, Empfehlungen und Tipp’s auf nachfolgenden beiden Seiten anbieten:

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Und zu nützlichen Tipp´s, die Ihre Vorsorge vervollständigen:

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